Pressemitteilung - Gefährliche Verbindung

Ein Zwilling wird überversorgt, der andere unterversorgt: Beim feto-fetalen Transfusionssyndrom schweben beide Föten in Lebensgefahr. Im österreichweit einzigartigen Kompetenzzentrum für komplizierte Zwillingsschwangerschaften am Klinikum Graz kann Müttern und Kindern geholfen werden – mit einem vorgeburtlichen Laser-Eingriff, der den meisten Kindern das Überleben sichert.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Pressemitteilung.


 

Zahlen, Fakten, Daten:
​Jährlich gibt es in Österreich etwa 78.000 Geburten, 1.300 davon sind Zwillingsgeburten. Von den etwa 430 eineiigen Zwillingen sind zwei Drittel monochorial, das heißt, sie teilen sich eine gemeinsame Plazenta. Bei 10 Prozent dieser Schwangerschaften kommt es zum feto-fetalen Transfusionssyndrom (FFTS), was unbehandelt zum Tod beider Babys führen kann. Im österreichweit einzigartigen Kompetenzzentrum für komplizierte Zwillingsschwangerschaften an der Univ.-Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Graz kann das FFTS mittels Laser-Eingriff behandelt werden. Die Experten Prof. Dr. Philipp Klaritsch, OA Dr. Bence Csapo und Prof. Dr. Martin Häusler behandeln pro Jahr etwa zwanzig Patientinnen mit Transfusionssyndrom. Meistens überleben beide Kinder und langfristig ist die Mehrheit der Kinder gesund.

 

Informieren Sie sich weiter über die Intrauterine Lasertherapie!

 

 

Letzte Aktualisierung: 08.01.2015