Gebärmutterspiegelung und Bauchspiegelung

​Das Innere der Gebärmutter ist normalerweise glatt und mit Schleimhaut ausgekleidet.
Gebärmutterfehlbildungen, Schleimhautwucherungen (Polypen) oder größere Muskelknoten (Myome) können die Einnistung des Embryos beeinträchtigen.
Diese Befunde können im Rahmen einer Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie, HSK) - einem kurzen ambulant durchgeführten Eingriff - erkannt und operativ entfernt werden.

Im Rahmen einer Bauchspiegelung (Laparoskopie, LSK) erfolgt die Untersuchung und Behandlung von Veränderungen im Bauchraum: Eierstockzysten, Endometrioseherde, Muskelknoten (Myome) in der Geärmutter und andere Veränderungen, die die Fruchtbarkeit ungünstig beeinflussen können, werden hierbei sorgfältig entfernt.

Im Rahmen einer Bauchspiegelung kann auch eine Durchgängigkeitsprüfung der Eileiter (Chromopertubation) erfolgen. Die Durchführung einer Bauchspiegelung nur zum Zwecke einer Chromopertubation wurde mittlerweile durch die nicht-invasive Ultraschall-basierte Untersuchung HYCOSY ersetzt.

 

 

Letzte Aktualisierung: 18.01.2017